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Montag, 18. Juni 2012

Irrweg unter Wahrheitssuchern: die Leugnung der Shoah


Es ist nun notgedrungen einmal an der Zeit, sich mit einem Thema zu befassen, das neben dem leidigen Antijudaismus die Bewegung der Wahrheitssuchenden zu einem gewissen Grade durchsetzt. Ich rede von der Leugnung der Shoah. Mein Blog wird stellenweise kritisiert und seine Inhalte komplett verworfen, weil ich mich der Meinung von neonazistischen oder antijudaistischen „Aufklärern” nicht anschließen kann. Ich bin nicht zu der Auffassung gekommen, dass die Shoah zweifelsfrei stattgefunden hat, weil ich wie gerne kolportiert „deutschfeindlich” oder „zionistischen Lügen” aufgesessen wäre, sondern weil mich Jahre der intensiven Recherche zu diesem Thema zu dieser Überzeugung geführt hat. 

Es ist nun einmal so, dass die Shoah zu den am besten dokumentierten historischen Ereignissen gehört. „Revisionisten” bzw. Leugner der Shoah versuchen den ständigen Zweifel zu nähren, indem sie sich in einem Akt der kognitiven Dissonanz rein auf Inkonsistenzen bzw. die ihrer Meinung nach zweifelsfreien wissenschaftlichen „Widerlegungen” konzentrieren, aber im Gegenzug die massenhaft dokumentierten Beweise schlicht als Fälschungen, z.B. selbst per Tonaufzeichnung dokumentierte Geständnisse von Nationalsozialisten als unter Folter erpresst oder anderweitig abtun. Die „Revisionisten” gehen also von einer allumfassenden, übermächtigen Verschwörung aus, die Unmengen an Dokumenten – die teils erst später und zufällig entdeckt wurden – gefälscht haben sollen, und unzählige Zeugen, teils Nationalsozialisten selbst – per Erpressung oder Bestechung oder wie auch immer – dazu bewegt haben soll, kollektiv zu lügen und eine Lüge konsistent aufrecht zu erhalten. Seltsamerweise haben die Revisionisten für diese massive Anschuldigung keinerlei harte Beweise. Denn es gilt: je größer die Anschuldigung, desto besser besser müssten eigentlich die Beweise hierfür sein. Nie ist beispielsweise einer dieser Fälscher oder Lügner aus Gewissensgründen hervorgetreten und hat diese massive Verschwörung offengelegt. Die tatsächlichen oder vermeintlichen Inkonsistenzen, z.B. Abweichungen der Schätzungen der Historiker bzgl. der Todesopfer, auf denen die Revisionisten u.a. so gerne herumreiten, dürfte es nach deren Theorie einer allumfassenden Verschwörung überhaupt nicht geben, da diese ja ohne jegliche Probleme – so allmächtig wie sie den Auswirkungen nach sein müsste – für ein perfekt konsistentes Bild sorgen könnte.

„Revisionisten” stellen sich gern als Opfer einer allgegenwärtigen „zionistischen” Zensur dar oder unterstellen fälschlich aus einem Unwillen überhaupt auf sie einzugehen und sie damit zu legitimieren, dass die Gegenseite ihre Argumente nicht widerlegen kann. Dabei verschweigen sie, dass es durchaus Quellen gibt, die sich detailliert mit ihren Argumenten befasst und diese umfänglich erwidert haben. Wer sich eingehender mit den Argumenten der „Revisionisten” und vor allem auch mit den Erwiderungen darauf beschäftigt, so wie ich das nun seit sehr langer Zeit getan habe, der wird feststellen, dass sich in diesen „revisionistischen” Argumentationen eine ganze Reihe von Verdrehungen, Falschinterpretationen und Lügen finden lassen, die selbst ein nicht übermäßig in der Thematik Bewanderter mühelos zu erkennen in der Lage sein sollte:

So findet man z.B. das häufig von Revisionisten wiedergekäute Argument, dass sich einst eine Tafel vor dem Konzentrationslager Auschwitz befunden hat mit einer Angabe der Todesopfer dort von 4 Millionen. Diese Information ist soweit noch richtig. Weiter wird argumentiert, dass sich mittlerweile die „staatlich verordnete Vorgabe” auf um die 1,1 Millionen „reduziert” habe. Die „staatlichen Hofhistoriker” hätten also nach deren Argumentation a) ihre initiale Behauptung und b) eigentlich damit auch die Gesamtzahl der Todesopfer revidieren müssen. Es wird also suggeriert: wenn die Historiker ihre Zahlen schon nicht im Griff haben, wie können wir ihnen dann überhaupt irgendetwas glauben? Was bei dieser äußerst selektiv vorgenommen Präsentation komplett verschwiegen wird ist, dass die Tafel mit den 4 Millionen von der sowjetischen Besatzungsmacht angebracht wurde, es sich also um unbelegte Propaganda handelte und fast kein einziger der westlichen Historiker diese Schätzung übernommen oder gar geteilt hat. Schon in den ersten Jahrzehnten nach Kriegsende sind die bekannten Historiker wie Reitlinger, Hilberg u.a. zu ihren Schätzungen von um die 1,1 Millionen gelangt – und damit über Jahrzehnte konsistent geblieben. Dieses Beispiel zeigt mit am eindrücklichsten, wie manipulativ und irreführend die Argumentation der Revisionisten häufig ist.

Ein weiteres eklatantes Beispiel wäre die Behauptung des „Revisionisten” David Irving, in der bekannten Tonaufzeichnung der Rede Himmler vor SS-Männern in Posen, in der dieser ohne Umschweife klar und deutlich von der [i]Ausrottung[/i] des jüdischen Volkes spricht, hätte Himmler mit diesem Wort nicht die umfängliche Vernichtung sondern lediglich so etwas wie Deportation gemeint. Das Problem hierbei ist, dass diese Behauptung durch kein einziges zeitgenössisches Wörterbuch gestützt wird, sondern im Gegenteil im Bezug auf Lebewesen immer die Bedeutung der allumfassenden Vernichtung zugeschrieben wird. Irving ignoriert ebenfalls komplett den Kontext der Rede, in der ausdrücklich von Tötungen, der Schwere jener Taten für die SS-Männer sowie die unbedingte Pflicht zur Geheimhaltung die Rede ist. Man kann also davon ausgehen, dass Herr Irving hofft, dass seine Zuhörer in der deutschen Sprache nicht so bewandert sind, und man sieht weiterhin, wie das gewünschte Endresultat, nämlich die Shoah zu leugnen, die komplette Argumentation aufs Absurdeste bestimmt.

Dies waren nur zwei der eklatantesten Beispiele. Wer sich als aufrichtiger Wahrheitssucher diesbezüglich immer noch im Zweifel befindet, dem lege ich ausdrücklich das Studium folgender Quellen ans Herz. Auf den englischsprachigen Seiten findet man umfangreiche Erwiderungen auf die Argumente wie die von Rudolf / Leuchter oder die „Keine Löcher – kein Holocaust”-Argumentation. Danach sollten alle Zweifel beseitigt und die dubiosen Methoden der „Revisionisten” klar und deutlich aufgezeigt sein.


Holocaust-Referenz – Argumente gegen Auschwitzleugner

Holocaust Educational Resource

The Holocaust History Project Homepage

Holocaust Denial on Trial: Using History to Confront Distortions

Answers to the 66 Questions of Holocaust Deniers

Holocaust Denial & The Big Lie

How to Understand And Confront Holocaust Denial

United States Holocaust Memorial Museum

Responses to common Holocaust-denial claims

Michael Shermer + Alex Grobman:
„Denying History – Who says the Holocaust never happened and why do they say it?”

Deborah Lipstadt: „Betrifft: Leugnen des Holocaust”

Deborah Lipstadt: „Leugnen des Holocaust. Rechtsextremismus mit Methode”

Deborah Lipstadt: „Denying the Holocaust – The Growing Assault on Truth and Memory”


Seltsamerweise sieht man auch so gut wie nie, dass Leugner der Shoah Leute mit gleicher Auffassung aber offensichtlich mangelhafter Logik in der Argumentation kritisieren. Im Laufe eines normalen Diskurses und schon aus Gründen der Wahrscheinlichkeit sollte so etwas schon einmal vorkommen. Aber wenn es dem gemeinsamen Zweck dient, drückt man wohl schon einmal ein Auge zu und hackt der anderen Krähe kein Auge aus. Dass das gewünschte Ergebnis, nämlich die Leugnung der Shoah, häufig die komplette Beweisführung angefangen bei der Akzeptanz von Beweismitteln bestimmt, zeigt wie unwissenschaftlich und verlogen diese selbsterklärten „Aufklärer” vorgehen. In Wirklichkeit wird die Bewegung der Wahrheitssuchenden von diesen neonazistischen oder antijudaistischen Kreisen lediglich für ihre eigenen Zwecke missbraucht. Mit der Suche nach Wahrheit hat dies nicht das Geringste zu tun.

Jene vermeintlichen „Aufklärer” sind es, die der Bewegung in Wirklichkeit schaden. Sie werfen die Wahrheitsbewegung massiv in ihrem Fortschritt zurück, indem sie falsche Rückschlüsse aus dokumentierten historischen Begebenheiten suggerieren und von einem der wichtigsten wenn nicht DEM „global player” innerhalb der NWO ablenken. Die Motive dieser Leute lassen sich meist schnell durchschauen, denn für die Leugnung der Shoah gibt es eigentlich nur zwei Hauptmotivationen: entweder soll der Nationalsozialismus beschönigt und damit „salonfähig” gemacht werden, oder man frönt einem unverbesserlichen Antijudaismus, der „die Juden” als das Böse hinter allem und jedem sieht und somit eine historische Begebenheit wie die Shoah, in der die Juden offenkundig Opfer waren, nicht in das Weltbild passt und somit verleugnet werden muss. Mit ihrem Gerede von den „zionistischen Lügen” locken sie in die uralte Falle der jüdischen Weltverschwörung. Die diesbezügliche Propaganda hat – wie auch in diesem Blog umfänglich dokumentiert – ihre historischen Wurzeln zu einem sehr starken Teil in Rom und sollte demnach als solche erkannt werden.

Fazit: gerade wenn man ein ehrlicher, aufrichtiger Wahrheitssucher ist, sollte man aufgrund der erschlagenden Dokumentationslage zu dem Schluss kommen, dass die Shoah zweifelsfrei stattgefunden hat.



Weiterführende Links zu den oben angesprochenen Themen:

Originaltonaufzeichnung von Himmlers Posener Rede: die Ausrottung des jüdischen Volkes

The Auschwitz Gambit: The Four Million Variant

Holocaust-Denial, the Poznan speech, and our translation

Der Leuchter-Report: Auschwitz-Lüge und Leugnung des Holocaust

Die Gaskammern: „Einen einzigen Beweis, bitte!”
(entnommen aus: Deborah Lipstadt: „Betrifft: Leugnen des Holocaust”)

Der Leuchter-Report: Geschichtsfälschung auf Bestellung

Chemistry is Not the Science: Rudolf, Rhetoric & Reduction

The Chemistry of Auschwitz

Leuchter, Rudolf & the Iron Blues

The Leuchter Report: Disparities in Hydrocyanic Compound Levels

The Leuchter Report – Holocaust Denial & The Big Lie
Siehe die Punkte aufgelistet unter: Point, Counterpoint - Holocaust Denial Claims Addressed

The Holes in the Roofs of the Gas Chambers at Auschwitz-Birkenau:
A forensic investigation proves their existence




Sonntag, 26. September 2010

Hitlers Wahlplakat nutzt das Konkordat von Pius XII.

Der gegenwärtige Papst würde es wahrscheinlich vorziehen, dass das knallrosa Plakat mit der gotischen Schrift außer Sichtweite in seiner Museumsschublade verbliebe. Denn Benedikt tut alles was er kann, um die Heiligsprechung des germanophilen Papstes zu Kriegszeiten, Pius XII., voranzutreiben. Jedoch zeigt dieses Plakat eine klare Verbindung zwischen dem Reichskonkordat, das von Pius ausgehandelt wurde, und Hitlers Aufstieg zur Macht auf.

Nazi-Wahlplakat

Das Plakat wurde für die Reichstagswahlen am 12. November 1933 gedruckt, als den Wählern bereits eine einzige Liste von Kandidaten vorgelegt wurde, als eine Gruppe anzunehmen oder abzulehnen: die „Hitlerliste”. Das Plakat trägt die Überschrift: „Warum muß der Katholik die Reichstagsliste Adolf Hitlers wählen?”. Es beantwortet diese Frage durch die Aufzählung der Vorteile jenes Konkordats für die Kirche, das von Pius XII. ausgehandelt wurde und gerade Monate zuvor unterzeichnet worden war.

Selbstverständlich erwähnt das Plakat nicht, dass das Reichskonkordat ebenfalls einen Geheimanhang enthielt, der die zukünftige Mobilisierung Deutschlands vorsah, in Missachtung des Versailler Vertrages. Der geheime Abschnitt des Konkordats deutet darauf hin, dass der Papst bereits 1933 damit rechnete, dass Deutschland in den Krieg gegen Russland ziehen würde. Und ein kürzlich entdeckter Brief zeigt, dass zehn Jahre später, als dies tatsächlich eintrat, Pius auf einen deutschen Sieg hoffte. Es war eine Zweckehe: Pius bekam ein vorteilhaftes Konkordat und eine deutsche Armee um den Kommunismus zu bekämpfen, während Hitler die „katholische Stimme” erhielt, um ihm zur Macht zu verhelfen.

Und es funktionierte. Die deutschen Wähler hatten keine Ahnung, dass ihr Führer und ihr Papst sich verschworen, sie in den Krieg fortzuschicken. In der Wahl vom November 1933 befürworteten 93% der gültigen abgegebenen Stimmen die Entscheidung der Nazis, sich aus dem Völkerbund zurückzuziehen, und 92% billigten die „Hitlerliste”. Diese Wahl verdammte den Reichstag zur politischen Bedeutungslosigkeit. [... ]

„Warum muß der Katholik die Reichstagsliste Adolf Hitlers wählen? Weil im nationalsozialistischen Staat an sich und durch das Reichskonkordat

  1. die Religion geschützt ist,
  2. der kirchliche Frieden gesichert ist,
  3. die öffentliche Sittlichkeit gewahrt bleibt,
  4. der Sonntag geheiligt wird,
  5. die Bekenntnisschule erhalten ist,
  6. das katholische Gewissen nicht mehr belastet ist,
  7. der Katholik vor dem Gesetz und im Staatsleben gleichberechtigt ist,
  8. die katholischen Vereine u. Verbände, soweit sie ausschließl. religiösen, charitativen und kulturellen Zwecken dienen, frei arbeiten können.

Deshalb muß der Katholik am 12. Nov. so wählen: Volksabstimmung: Ja - Reichstagswahl: Adolf Hitler”

Bildquelle: Deutsches Historisches Museum, Berlin, DHM 1988/284.41
Quelle Artikel

Nachtrag:

Der Geheimanhang des Reichskonkordats

Abgedruckt in: Schöppe, Lothar, Konkordate seit 1800, Frankfurt/M.-Berlin 1964, S.35

Im Falle einer Umbildung des gegenwärtigen deutschen Wehrsystems im Sinne der Einführung einer allgemeinen Wehrpflicht wird die Heranziehung von Priestern und anderen Mitgliedern des Welt- und Ordensklerus zur Leistung der Militärdienstpflicht im Einvernehmen mit dem Heiligen Stuhl nach Maßgabe etwa folgender Leitgedanken geregelt werden:

a) Die in kirchlichen Anstalten befindlichen Studierenden der Philosophie und Theologie, welche sich auf das Priestertum vorbereiten, sind vom Militärdienst und den darauf vorbereitenden Übungen befreit, ausgenommen im Fall der allgemeinen Mobilisierung.

b) Im Fall einer allgemeinen Mobilisierung sind die Geistlichen, die in der Diözesanverwaltung oder in der Militärseelsorge beschäftigt sind, von der Gestellung frei. Als solche gelten die Ordinarien, die Mitglieder der Ordinariate, die Vorsteher der Seminare und kirchlichen Konvikte, die Seminarprofessoren, die Pfarrer, Kuraten, Rektoren, Koadjutoren und die Geistlichen, welche dauernd einer Kirche mit öffentlichem Gottesdienst vorstehen.

c) Die übrigen Geistlichen treten, falls sie tauglich erklärt werden, in die Wehrmacht des Staates ein, um unter der kirchlichen Jurisdiktion des Armeebischofs sich der Seelsorge bei den Truppen zu widmen, falls sie nicht zum Sanitätsdienst eingezogen werden.

d) Die übrigen Kleriker in sacris oder Ordensleute, die noch nicht Priester sind, sind dem Santitätsdienst zuzuteilen. Dasselbe soll im Rahmen des Möglichen mit den unter a) erwähnten Priesteramtskandidaten geschehen, die noch nicht die höheren Weihen erhalten haben.

http://www.ibka.org/artikel/ag97/reichskonkordat.html

Mittwoch, 6. Januar 2010

Pius XII. – als Nuntius – brachte Hitler an die Macht

Im Folgenden findet sich ein weiteres wichtiges Puzzlestück, dass die frühe und aktive Verwicklung des Vatikans in den Aufstieg des Hitlerregimes aufzeigt. Monsignore Ludwig Kaas, der damalige Vorsitzende der Zentrumspartei, also des politischen Arms des Katholizismus, hatte schon über einen langen Zeitraum versucht, ein Konkordat zwischen Deutschland und dem Vatikan auf den Weg zu bringen. Nun mit dem konkreten Angebot Hitlers schien dieses Ziel in greifbare Nähe gerückt, und für dieses Ziel und weitere Versprechungen war Kaas und die Zentrumspartei als Zünglein an der Waage bereit, für das Ermächtigungsgesetz zu stimmen, womit die Geschichte endgültig ihren unheilvollen Lauf nehmen konnte.

Auf den folgenden Artikel wird in mehreren Büchern Bezug genommen, so z.B. in „Behind the Dictators – A Factual Analysis of the Relationship of Nazi-Fascism and Roman Catholicism” von Leo H. Lehmann aus dem Jahre 1942 und „No Friend of Democracy” von Edith Moore aus dem Jahre 1941. Ein ähnlich wichtiges Puzzlestück ist z.B. die Zeugenaussage von Schwester Pascalina Lehnert, der persönlichen Assistentin von Papst Pius XII., in der sie buchstäblich eine Geldübergabe zur Bekämpfung des gottlosen Kommunismus von Eugenio Pacelli, dem späteren Papst Pius XII., an den jungen Adolf Hitler erinnert.

["]Hierzu gehört, was Fritz Thyssen enthüllt hat. Dieser Mann war als Vorsitzender des mächtigen Konzerns der 'Vereinigten Stahlwerke' einer der Hauptgeldgeber Hitlers, bevor dieser zur Macht kam. Vor einigen Monaten floh er aus Deutschland in die Schweiz; und aus einem Brief von ihm an seine Mitarbeiter veröffentlichte die Basler 'Arbeiter-Zeitung' am 31. Januar 1940 die folgenden Auszüge:

'Im Laufe der vielen Jahre, während derer ich das Nazi-Regime beobachten konnte - und als Staatsrat und Wirtschaftsführer hatte ich reichlich Gelegenheit dazu - habe ich mit ständig wachsender Besorgnis und zuletzt mit wahrem Entsetzen eingesehen, welch schweren Fehler ich im Jahre 1932 beging, als ich zusammen mit den Herren von Papen, von Schroeder, Kirdorf und Krupp von Bohlen und Halbach es unternahm, die NSDAP, finanziell zu sanieren und wir sozusagen als Garanten für Hitlers gutes Verhalten Deutschland und der Welt gegenüber die Verantwortung auf uns luden, ihn zur Macht zuzulassen.

Damals, genau so wie heute, und seitdem immer, versprach Hitler alles, was wir wünschten: Herrn von Papen Macht und Würden, Herrn Krupp Aufträge und Geld, Berge von Geld. Uns allen insbesondere einen geruhigen Kurs der deutschen Politik innen und außen; Verständigung mit England; Verständigung mit der Arbeiterschaft, die durch weitgehende soziale Fürsorge für den Verlust aller politischen Rechte, die Vernichtung der Gewerkschaften und die Enteignung ihrer Vermögen entschädigt und mit dem autoritären Regime ausgesöhnt werden sollte. Es schwebte uns eine Art christlicher Ständestaat vor, dessen Autorität sich auf die Kirche - im Westen die katholische, im Osten die protestantische - und auf das Militär stützen sollte …

Hitler gelobte nun, was mir der wesentliche Punkt war, feierlich und ausdrücklich, die Rechte der katholischen Kirche nicht anzutasten. Er wiederholte dieses Gelöbnis in einer mehrstündigen Unterredung mit Monsignore Kaas, der ihn im Auftrag des damaligen päpstlichen Nuntius Pacelli, des heutigen Papstes Pius XII., und ohne Wissen des Vorsitzenden der Zentrumspartei, Reichskanzler Brüning, aufsuchte. Diese Unterredung führte den Sturz der letzten legalen deutschen Regierung Brüning herbei und bedeutete den Beginn jener Epoche deutscher und europäischer Politik, der wir den heutigen, den zweiten Weltkrieg verdanken. Der katholischen Kirche, besser gesagt, der diplomatischen Meisterschaft des Nuntius Pacelli, die recht eigentlich der gesamten Politik der letzten Jahre der Weimarer Republik ihren Stempel aufprägte, gelang der einzige Sieg über Hitler, das Konkordat, das er noch nicht offen und mit brutaler Gewalt gebrochen hat. In Wahrheit aber existiert dieses Konkordat von seinem ersten Tag an nur auf dem Papier; denn es kommt auf den Geist an, der die Buchstaben eines Vertrages mit Leben erfüllt, ihm Sinn und Inhalt gibt."

Diese Bekenntnisse, von der Basler 'Arbeiter-Zeitung' unter der Überschrift 'Pius XII - als Nuntius - brachte Hitler an die Macht' veröffentlicht, wurden von der katholischen Presse begreiflicherweise sofort scharf angegriffen und als unwahr erklärt. Ungenau ist in der Tat an Thyssens Darlegungen das Folgende: Nuntius in Berlin war zur Zeit der Reichskanzlerschaft Brünings nicht mehr Pacelli, sondern Orsenigo; Brüning war damals nicht Vorsitzender der Zentrumspartei (das war Prälat Kaas), sondern Vorsitzender der Zentrumsfraktion des Reichstages.

Prälat Kaas bestreitet von Rom aus, schon zur Regierungszeit Brünings mit Hitler konferiert zu haben. Hier steht Aussage wider Aussage. Ob Kaas mehr Glauben verdient als Thyssen, mag jeder für sich beurteilen. Das an Thyssens Darstellungen tatsächlich als falsch Erkennbare ist jedenfalls unbedeutend im Verhältnis zu den Hauptpunkten:


1. Zusammen mit v. Papen und andern katholischen Politikern schwebte Thyssen bei seinen Plänen die Errichtung eines 'christlichen Ständestaates' vor.


2. Zu diesem Zweck trafen diese Katholiken geheime Abmachungen mit dem Katholiken Hitler, finanzierten seine Bewegung und verbürgten sich in den deutschen Herrenschichten für Hitlers 'Regierungsfähigkeit'.


3. Als wesentlicher Punkt galt bei den Abmachungen mit Hitler, die Machtstellung der katholischen Kirche zu sichern und durch Abschluß eines Reichskonkordats auszubauen.


4. Eine Unterredung zwischen einem Beauftragten der römischen Kurie und Hitler hat - nach Thyssens Darstellung - diese Abmachung besiegelt.


Ob Thyssen eine sympathische Figur ist oder nicht, spielt hier keine Rolle. Sympathische Figuren hinter den Kulissen zu suchen ist sowieso meist vergebliche Liebesmühe. Andere Leute als solche von hinter den Kulissen können aber überhaupt nicht aus der Schule plaudern. Wenn Thyssen spricht, so spricht immerhin ein Mann, der mit hinter den Kulissen war, als die Freiheit des deutschen Volkes verschachert wurde. …

Ist es nun wahrscheinlich, daß Thyssen mit seinem Bekenntnis im wesentlichen die Wahrheit sagt, oder nicht? Es gibt keine überzeugenden Gründe dafür, daß seine Enthüllungen erlogen wären; aber viele Gründe sprechen für ihre Richtigkeit. Das Spiel, das er aufdeckt, stimmt mit dem überein, was in der vatikanischen Politik in allen fünf Erdteilen zu beobachten ist.

Die Ständestaat-Idee leitet sich aus der Papst-Enzyklika 'Quadragesimo anno' ab, die im Mai 1931 herauskam, zur Zeit jener Intrigen in Deutschland also noch ziemlich neu und wohl geeignet war, einem katholischen Politiker Vorwand oder Anreiz zu einem Ränkespiel zu bieten. Mit dem Versuch, diese Idee praktisch zu verwirklichen, stehen Thyssen, v. Papen, etc. ja nicht allein da, sondern katholische Politiker und Würdenträger in aller Welt stehen neben ihnen. Auch in katholisch-konservativen Kreisen der Schweiz ist solche Propaganda zu finden. Praktische Voraussetzung für das Ständestaat-Experiment ist die Ausschaltung der Demokratie, wie sich das in Österreich, Portugal, der kanadischen Provinz Quebeck (unter Kardinal Villeneuve) etc. gezeigt hat.

[...]

Doch ganz abgesehen von all den angedeuteten Intrigen muß der Versuch, das Zentrum, also den politischen Katholizismus von der Mitschuld an der deutschen Tragödie reinzuwaschen, schon deshalb scheitern, weil ja neben allen bürgerlichen Parteien auch das Zentrum dem Ermächtigungsgesetz für Hitler zugestimmt hat, also mit daran beteiligt war, ihn auf vier Jahre zum unumschränkten Diktator zu erklären und ihm das deutsche Volk auf Gnade und Ungnade auszuliefern.

http://www.manfred-gebhard.de/Kommentarserie1945.htm

Gegen den Minderheitsflügel um Brüning setzte er die Zustimmung der Zentrumsfraktion zum Ermächtigungsgesetz durch. Sein Widerstand „wurde schwächer, als Hitler von einem Konkordat sprach und Papen versicherte, dass ein solches so gut wie garantiert sei. Das war die Frage, die Kaas am meisten interessierte, aus seiner ganzen Anschauungswelt heraus.“ (Heinrich Brüning: Memoiren 1918–1934. Stuttgart 1970, S. 656)

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Kaas

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Verschwörung im Zeichen des Kreuzes



Das Buch „Verschwörung im Zeichen des Kreuzes” von Egmont R. Koch und Oliver Schröm, das sich mit dem Orden der Ritter vom Heiligen Grabes zu Jerusalem beschäftigt, einem weiteren wichtigen katholischen Orden, ist ein weiteres Fundstück mit einigen bemerkenswerten Passagen. Sie verweisen zum einen auf die Scheinheiligkeit des Vatikans, was das Einschreiten gegen Unrecht während und nach dem Zweiten Weltkrieg anbelangt. Zum anderen gibt es einen Hinweis auf das seit den Kreuzzügen bestehende „zionistische” Begehren des Vatikans, die heiligen Stätten Jerusalems und Palästinas in seinen Besitz zu bekommen.

Franz von Papen, der mittlerweile als Botschafter in Wien die Annexion Österreichs vorbereitete, wurde für seine Verdienste um den päpstlichen Laienorden zum Großkreuzritter befördert. Seine Verdienste für Hitler wußte Papen selbst einzuschätzen: Die »Vorsehung« habe ihn dazu bestimmt, »Wesentliches zur Geburt der Regierung der nationalen Erhebung beizutragen«, sagte er einmal vor der von ihm protegierten Arbeitsgemeinschaft katholischer Deutscher. »Denn die Strukturelemente des Nationalsozialismus sind nicht nur der katholischen Lebensauffassung nicht wesensfremd, sondern sie entsprechen ihr in fast allen Beziehungen.«

S. 54

Das Bollwerk gegen den Bolschewismus war Papst Pius XII. offenbar die Zerstörung von 1700 Städten und 70000 Dörfern und die Ausrottung der europäischen Juden wert. Die »Verteidigung der Grundlagen der christlichen Kultur«, wie er den Angriff auf Rußland bezeichnete, machte über 25 Millionen Menschen obdachlos und kostete Millionen von Menschen das Leben. Zu Auschwitz, Treblinka und den anderen Vernichtungslagern schwieg der »Stellvertreter Christi«, sogar als die jüdische Gemeinde Roms gleichsam unter seinem Fenster zusammengetrieben wurde: Mehr als tausend römische Juden ließen die Faschisten am 18. Oktober 1943 ins Todeslager Auschwitz deportieren - zwei Drittel davon Frauen und Kinder. Nur 14 Männer und eine Frau überlebten.

Botschafter Ernst von Weizsäcker meldete damals nach Berlin: »Der Papst hat sich, obwohl dem Vernehmen nach von verschiedenen Seiten bestürmt, zu keiner demonstrativen Äußerung gegen den Abtransport der Juden aus Rom hinreißen lassen.«

Dafür war er entschieden gegen die Errichtung des Staates Israel und plädierte stets für einen internationalen Status Jerusalems und der heiligen Stätten Palästinas.

S. 59/60

Unter der Federführung von Kardinal Frings erging sechs Tage später, am 26. August, eine »Resolution der Fuldaer Bischofskonferenz an die amerikanische Militärregierung«. Darin wurde den Gerichtshöfen vorgeworfen, Deutsche »nach einem Recht, das bislang in Deutschland unbekannt war«, zu verurteilen. Eine abstruse Argumentation! Schließlich konnte es in Deutschland keine Rechtsprechung geben für Verbrechen, wie sie zuvor noch nie begangen worden waren; nämlich den vorsätzlich geplanten und staatlich organisierten Massenmord an Juden.

Am 14. September 1948 gab die US-Kommission ihren Bericht ab. Sie kam darin zu dem Ergebnis, daß die meisten Todesurteile vollstreckt werden sollten. Frings schickte daraufhin »im Interesse der Völkerverständigung« ein Protesttelegramm an den amerikanischen Militärgouverneur, General Lucius D. Clay. Schützenhilfe bekam der eifrige Kardinal aus Rom. Giovanni Battista Montini, Staatssekretär des Papstes, ließ den Kölner Kardinal wissen, Seine Heiligkeit habe ihn beauftragt, alles zu unternehmen, um das »Los« der zum Tod verurteilten Deutschen »wenn möglich abzuändern«. Montini, der spätere Papst Paul VI., intervenierte sogar selbst noch beim amerikanischen Präsidenten.

S. 74

Die Depesche an das State Department war »top secret«. Darin berichtete US-Agent Vincent La Vista, der Vatikan sei »die größte Einzelorganisation, die in die illegale Bewegung von Auswanderern verwickelt ist«. La Vista, Anwalt von Beruf, war zusammen mit mehreren Undercover-Agenten nach Rom geschickt worden, wo sie sich sofort an die Arbeit gemacht hatten. Am 15. Mai 1947 meldete La Vista nach Washington: »Es gibt große Gruppen von Nazi-Deutschen, die einzig zu dem Zweck nach Italien kommen, fiktive Identifikations-Dokumente zu bekommen, Pässe und Visa, um dann meist unmittelbar über Genua und Barcelona nach Lateinamerika weiterzureisen.«

Wie problemlos Rot-Kreuz-Pässe mit falschen Personalien zu beschaffen waren, wußte La Vista aus eigener Erfahrung. Er hatte zwei V-Leute begleitet, denen beim Komitee des Internationalen Roten Kreuzes (IRK) erklärt worden war, sie brauchten eine schriftliche Bestätigung ihrer Identität. Diese wiederum sei bei einem der katholischen Hilfskomitees zu bekommen. Dort würden die Monsignori, ohne viele Fragen zu stellen, die entsprechenden Dokumente ausstellen. Auf diese Weise kam auch Adolf Eichmann, Hauptorganisator der »Endlösung«, zu seinen Reiseunterlagen. Er konnte unter dem Tarnnamen Ricardo Klement nach Argentinien fliehen.

Neben Adolf Eichmann verhalfen die katholischen Priester einer ganzen Reihe von Nazi-Prominenten mit falschen Dokumenten zur Flucht:

• Alois Brunner, Eichmanns Spezialist für Deportationen und verantwortlich für den Mord an 120 000 Juden. Reiseziel: Syrien.

• Franz Stangl, KZ-Kommandant in Treblinka und wegen 700 000-fachen Mordes angeklagt, war aus dem Gefängnis in Linz ausgebrochen. Reiseziel: Brasilien.

• Walter Rauff, »Erfinder« der fahrbaren Gaskammern, in denen über 180 000 Juden ermordet wurden. Reiseziel: Chile.

• Josef Mengele, der berüchtigte Arzt des Konzentrationslagers Auschwitz, gesucht wegen hunderttausendfachen Mordes. Reiseziel: Chile.

• Josef Schwammberger, als Lagerleiter in den polnischen Städten Rozwadow und Mielec sowie als Kommandant des Ghettos Przemysl verantwortlich für zahllose Morde. Reiseziel: Argentinien.

Die Visa stammten aus dem Vatikan. »Zunächst erscheint das unerklärlich«, meldete La Vista, »aber nähere Untersuchungen zeigen, daß der Vatikan einfach die Missionen lateinamerikanischer Länder, wo die Kirche traditionell großen Einfluß hat, dermaßen unter Druck setzte, bis sie frühere Nazis und Faschisten in ihr Land haben einreisen lassen - solange sie AntiKommunisten sind. Zur Zeit ist dies in Rom bei allen lateinamerikanischen Konsulaten und Missionen die gängige Praxis.«

[...]

Bevor sich die Nationalsozialisten nach Südamerika absetzen konnten, hatten sie in der Regel ein Problem zu lösen: Sie mußten erst einmal sicher über die Grenze nach Italien kommen. Auch dabei waren ihnen Priester behilflich. Entlang der wichtigsten Paßstraßen hatte man Schlupflöcher eingerichtet, weshalb diese Routen im Geheimdienstjargon »Rattenlinie« hießen. Und weil die zahlreichen Klöster sichere Verstecke boten, wurde die »Rattenlinie« auch »Klosterroute« genannt.

[...]

Zynisch genug, daß die katholische Kirche vielen Nationalsozialisten zur Flucht verhalf, während sie für die jüdischen Opfer im »Dritten Reich« nichts Nennenswertes unternommen hatte.

S.79-82

Mittwoch, 11. November 2009

Die Rattenlinien: der Vatikan unterstützte die Flucht von NS-Kriegsverbrechern

Der Vatikan unterstützte nach 1945 Flucht von NS-Kriegsverbrechern nach Südamerika

Der Heilige Vater schlug durch seinen Staatssekretär Montini vor, dass „Experten des Vatikans gemeinsam mit argentinischen Experten einen Aktionsplan ausarbeiten” sollten. Ziel: NS-Kollaborateure, aber auch deutsche NS-Täter nach Argentinien auszuschleusen. Adolf Eichmann war einer davon. Als der Organisator des Holocaust 1960 von Israelis aus Buenos Aires entführt wurde, protestierte der argentinische Kardinal und Leiter der Katholischen Aktion, Antonio Caggiano: „Es ist unsere Christenpflicht, ihm zu verzeihen, was er getan hat.”

Eichmann war über die „Rattenlinie” gekommen, die Caggiano anbahnte, als er im März 1946 in Rom zum Kardinal geweiht wurde.

Quelle

Carmin: Nazis, CIA und der Vatikan

Bei der kleinen Clique handelt es sich zunächst um den aus Österreich stammenden Bischof Alois Hudal, dem Rektor des Pontificio Santa Maria dell Anima, eines der drei Priesterseminare in Rom. [...] Er organisierte die ersten Ratlines, die Nazi-Verbrecher über Österreich nach Genua und von dort in die Freiheit lateinamerikanischer oder arabischer Länder führten, versehen mit italienischen Identitätsausweisen, gefälschten Geburtsurkunden und Visa sowie Internationalen Rot-Kreuz-Pässen: beispielsweise Franz Stangl den Kommandanten von Treblinka, Gustav Wagner, Kommandant von Sobibor, Alois Brunner, Adolf Eichmann, Richard Klement, um nur einige zu nennen.

http://jens-kroeger.homepage.t-online.de/page1/vatikan.html


Die Hakenkreuzfahrer: Brisante Details über die Flucht hochrangiger Nazi-Verbrecher

Der Tiroler Historiker Gerald Steinacher hat nach intensiver Quellen­arbeit die „Rattenlinie”, auf welcher Nazi-Schergen wie Adolf Eichmann und Josef Mengele entkamen, nachgezogen. Steinachers Schluss: Es waren nicht irgendwelche geheimen SS-Bünde wie die sagenumwobene „Odessa”, die den Kriegsverbrechern den Weg nach Übersee wiesen, sondern zwei Institutionen, die über solchen Verdacht erhaben schienen: der Vatikan und das Rote Kreuz.

Quelle


Weiterführende Bücher:

Gerald Steinacher: „Nazis auf der Flucht. Wie Kriegsverbrecher über Italien nach Übersee entkamen”, 2008
Mark Aarons, John Loftus: „Unholy Trinity: The Vatican, The Nazis, and The Swiss Banks”, 1992
Ernst Klee: „Persilscheine und falsche Pässe: wie die Kirchen den Nazis halfen”, 1991
Mauri: „Vatican Ratline: The Vatican, the Nazis and the New World Order”


Weiterführende Links:

Gerichtsverfahren: Nazi-Gold finanzierte die Rattenlinien des Vatikan
http://www.concordatwatch.eu/showtopic.php?org_id=890&kb_header_id=8941

Lukas Mihr – Die Rattenlinie
http://ibka.org/files/rattenlinie.pdf

3sat Kulturzeit - Nazis auf der Flucht
http://www.youtube.com/watch?v=lrVDHHcNh9A

Operation Rat Line
http://www.youtube.com/watch?v=_gLJFRQUy2o
http://www.youtube.com/watch?v=yaK4bZ48KQI
http://www.youtube.com/watch?v=YBOG2pqDaug

Die Rattenlinie - Fluchthilfe für Nazis nach Südamerika 1945-1955
http://www.geschichtsforum.de/f76/die-rattenlinie-fluchthilfe-f-r-nazis-nach-s-damerika-1945-1955-a-4132/

Samstag, 7. November 2009

Schwester Pascalina: Pacelli (Pius XII.) finanzierte Hitler

Am 28. Juni 1919 präsentierten die Alliierten den Versailler Vertrag zur Unterzeichnung durch Deutschland. Das Diktat, wie die Deutschen es nannten („diktierter Frieden”), vollendete bloß ihre Verheerung – sie zwingend, die alleinige Verantwortung für den Krieg zu übernehmen, große Teile vom Territorium des Reiches hinweg reißend, und die deutsche See- und Militärmacht praktisch zu Nichts reduzierend.

Der Moment war gekommen für die Einführung von Wladimir Ledóchowskis „charismatischen Diktator”.

Er betrat die Geschichte in der Brienner Straße 15 spät in einer stürmischen Nacht während des auf das Diktat folgenden Winters...

Mission erfüllt

Schwester Pascalina erinnerte den Moment für ihre Biographen, Paul Murphy und Rene Arlington (La Popessa, Viking 1983).

Die Nuntiatur [päpstliche Botschaft] schlief. Pascalina hörte ein Klopfen an der Tür. Sie antwortete um einen dort stehenden jungen österreichischen Soldaten zu finden, ein Gefreiter und ein Katholik, eine Brief bei sich tragend mit einer Einführung von einem führenden bayerischen Politiker, ihn für Taten der Tapferkeit während des Krieges anführend.

Pascalina wies den jungen Mann in den Warteraum und weckte Erzbischof Pacelli [späterer Unterzeichner des Reichskonkordats sowie späterer Papst Pius XII]. Ihr Treffen verlief schnell. Der Soldat versprach, die Ausbreitung des atheistischen Kommunismus in München und anderswo in Schach zu halten.

Pascalina hörte Pacelli sagen: „München war gut zu mir, so wie Deutschland. Ich bete [zum] allmächtigen Gott, dass dieses Land ein heiliges Land bleibt, in den Händen Unseres Herrn, und frei vom Kommunismus.”

Dann sah sie Pacelli dem Soldaten „einen großen Vorrat an Kirchengeldern zur Unterstützung des aufstrebenden Revolutionärs und seiner kleinen kämpfenden Bande von Antikommunisten” geben.

„Geh, bezwinge des Teufels Werk” sagte der Erzbischof ihm. „Hilf, die Liebe des Allmächtigen Gottes zu verbreiten”.

Schwester Pascalina vergaß niemals des jungen Soldaten Gesicht oder seinen Namen – Adolf Hitler.

„Brienner Straße 15” ist so benannt nach der Adresse des päpstlichen Nuntius zu Bayern, wo Pacelli seinen ersten Besuch von dem damals sich durchkämpfenden österreichischen Revolutionär empfing, der der charismatische Diktator von Deutschland werden wollte, Adolf Hitler. Demgemäß:

Direkt an seine Annahme der Generalsposition anschließend floh Wladimir Ledóchowski aus Rom (schließlich war Österreich nun im Krieg mit Italien) und richtete ein Büro mit zwei Assistenten im Schloss seiner Mutter zu Zizers, Schweiz, ein.

1917 lud Ledóchowski Mathias Erzberger, einen Abgeordneten der deutschen katholischen Zentrumspartei, zu einem geheimen Trefffen ein.

Erzberger berichtete später Freunden, dass der General ihn überzeugt hatte eine Strategie zu unterstützen, [b]das vereinte Reich unter dem protestantischen Kaiser Wilhelm II zu zerstören, mit dem Ziel die katholischen Nationen von Zentral- und Osteuropa in einer pan-germanischen Föderationen unter einem charismatischen Diktator[/b] beauftragt mit der Unterwerfung der kommunistischen Bedrohung aus dem Osten zusammen zu bringen.

Dr. Hans Canossa, der die Faktenmuster des Abgeordneten nach Zizers dokumentierte, beobachtete, dass „jedes politische Manöver, das Erzberger seit seiner Unterredung mit dem Jesuitengeneral anstellte, nur dazu gedient hat, diese jesuitische politische Strategie voran zu treiben.” (Manfred Barthel, The Jesuits, William Morrow, S. 254-255)

Eugenio Pacelli hatte dem diplomatischen Dienst der Kirche seit seiner Ordination 1899 gedient. Seine internationalen Feinwahrnehmungen sind von den Jesuiten erwähnt worden, einen von ihnen – Wladimir Ledóchowski – vergötterte er. Ich sage „vergöttert”, weil dies das genaue Wort ist, das ein älterer Jesuit verwendete, den ich in Rom befragte, um Pacellis Beziehung zu Ledóchowski zu beschreiben. Er hatte beide Gestalten persönlich gekannt.

Wladimir Ledóchowski war ein polnischer Aristokrat, der bis 1906 dermaßen außergewöhnliche Begabungen in der internationalen Diplomatie bewiesen hatte, dass der Oberste Jesuitengeneral Franz Xavier Wernz (unter dessen Anleitung Pacelli seine Nachdiplomsstudien in Kanonischem Recht durchführte) ihn zum Generalkonsultor für Deutschland, Österreich-Ungarn, Russland, Bosnien, Serbien, Kroatien und Polen, sowie Belgien und den Niederlanden ernannte.

„Generalkonsultor” ist das Äquivalent zu einem Kabinettsposten. Es ermächtigte Ledóchowski der Zukunft seiner Nationen Bündnisse einzufädeln, die vergraben lagen wie so viele Landminen. Das ist kein ungewöhnliches Kunststück für einen jesuitischen Strategen. In der Tat, die Gesellschaft Jesu (die die private CIA des Papstes und wahrhaftige Mutter von Spionen ist) ist wohl bekannt für die „Othelloisierung” von Nationen – sie vorbereitend für die wechselseitige Vernichtung, wie als Othellos vertrauter aber betrügerischer Berater Iago sich gegenüber dem Publikum brüstet: „Nun, ob er Cassio tötet oder Cassio ihn, oder jeder den anderen tötet, jede Weise wird zu meinem Vorteil sein”.

hwww.tuppersaussy.com/museum/html/writings/articles/15brienner.html

Anmerkung: Ledóchowski war der Neffe des Kardinals Mieczysław Halka Ledóchowski. Er hat im Kindesalter erleben müssen, wie sein Onkel zu Zeiten des Kulturkampfes unter Bismarck mit 12 Monaten Gefangenschaft, danach Verbannung bestraft wurde. Diese Erlebnis könnte prägend und ausschlaggebend für spätere Rachegedanken, ausgelebt in Form von praktizierter „Gegenreformation” gewesen sein. Siehe auch hier:

http://vatikanische-nwo.blogspot.com/2009/11/der-vatikanische-holocaust-1939-1945.html

Die vatikanische Unterstützung des Nationalsozialismus

Die geheimen Terroristen

Kapitel 7: Zweiter Weltkrieg

Der Zweite Weltkrieg war der ausgedehnteste und verheerendste Krieg in der aufgezeichneten Geschichte. Hunderte von Tausenden von Menschen starben in diesem Krieg. Die meisten Menschen haben keine Vorstellung warum dieser Krieg ausgefochten wurde und was der Grund für diesen Krieg war. Kriege passieren nicht einfach. Sie werden geplant und ausgeführt von Leuten hoch in der Regierung zu ihrem eigenen Vorteil. Präsident Franklin D. Roosevelt sagte „In der Politik geschieht nichts durch Zufall. Wenn es geschieht können sie wetten, dass es in dieser Weise geplant war”. Lassen sie uns einen Blick darauf werfen, wer den Zweiten Weltkrieg plante.

     Päpste und ihre jesuitischen Agenten waren und sind die Anstifter von Kriegen, und während die Welt echte Schmerzen hat, hat Rom Champagner. — Jeremiah J. Crowley (ein ehemaliger katholischer Priester), Romanism: A Menace to the Nation, Menace Publishing, S. 144.

     Der Papst war genauso im Zweiten Weltkrieg wie Hitler und der katholische Mussolini es waren und deshalb so schuldig am Mord an sechs Millionen Juden. In der Tat waren Päpste in den meisten wenn nicht allen europäischen Kriegen durch die Jahrhunderte oder haben sie angestiftet. — F. Paul Peterson, Peter’s Tomb Recently Discovered in Jerusalem, S. 63. (Zitiert in: Is Alberto for Real, Sidney Hunter, Chick Publications, S. 41).

     Man mag ziemlich gezielt sagen, dass die Römische Kirche 1914 die Serie von höllischen Kriegen begann. Es war anschließend, dass der Blutzoll, den sie schon immer von den Völkern einforderte, zu einem wahren Sturzbach anzuschwellen begann. — Edmond Paris, The Vatican Against Europe, The Wickliffe Press, S. 48.


Dies sind nicht die einzigen angesehenen Autoren, die das Papsttum als Anstifter des Zweiten Weltkrieges sowie aller anderen Kriege anklagen. Im Lichte dieser Aussagen ist es abscheulich von einer kürzlichen Zusammenkunft abgehalten in Assisi, Italien, zu hören, auf der Johannes Paul II zitiert wurde zu sagen „Nie wieder Gewalt! Nie wieder Krieg! Nie wieder Terrorismus!”. Das Papsttum hat Kriege angezettelt und zettelt sie immer noch an, und der Papst hat die Dreistigkeit, diese Äußerung zu machen!

Amerika führt derzeit einen Krieg gegen Terrorismus. Die obigen Aussagen deuten darauf hin, dass das Papsttum dafür verantwortlich ist, diesen Krieg gegen Terrorismus notwendig zu machen. George Bush erklärte in der USA Today, 17. September 2001, dass seine Regierung einen Kreuzzug gegen den Terrorismus vorbereitet. In der vergangenen Geschichte waren Kreuzzüge religiöse Kriege, die für päpstliche Interessen ausgefochten wurden. Hat uns Präsident Bush mitgeteilt, dass sein Krieg gegen Terrorismus ausgefochten wird, um päpstliche Interessen voranzubringen?

Adolf Hitler hatte Schuld an allen Arten von Gräueltaten während des Zweiten Weltkrieges. War er wirklich verantwortlich für diese Gräueltaten, oder führte er bloß Befehle aus? Bedenken sie, wer die Fäden in Hitlers Deutschland zog.

     In Deutschland traten der päpstliche Nuntius in Berlin, Dr. Pacelli und Franz von Papen, Geheimkämmerer des Papstes, für einen „Bund mit Rom” ein und konzentrierten sich auf den Sturz der Weimarer Republik. Die deutschen Katholiken waren dem Nazismus feindlich gesinnt, aber wurden darüber in Kenntnis gesetzt, dass der Papst selbst „wohlwollend gegenüber Hitler gestimmt” war. Dementsprechend stimmte das katholische Zentrum, Achse aller parlamentarischer Mehrheiten, am 30. Januar 1933 für volle Rechte für Hitler.

     Dieser Operation folgte prompt, wie in Italien, der Abschluss eines Konkordats, das höchst vorteilhaft für die Römische Kirche war. Das deutsche Episkopat schwor Treue zum Führer und katholische Jugendorganisationen verbanden sich mit denen der Nazis. — Edmond Paris, The Vatican Against Europe, The Wickliffe Press, S. 15.

     Der Vatikan half Hitler Macht zu gewinnen, und half ihm danach, seinen Griff auf Deutschland zu festigen. Dies wurde zum Teil dadurch erreicht, dass der katholischen Partei Deutschlands „angeraten” wurde, für die Nazi-Kandidaten zu stimmen.

     Die katholische Stimme gab Hitler die Mehrheit, die er brauchte, um 1933 rechtmäßig eine Regierung zu bilden. Zusätzlich hierzu befahl der Vatikan katholischen Mitgliedern des Reichstagsparlamentes, eine Verordnung zu unterstützen, die Hitler die Macht gab, per Erlass zu regieren. Diese Maßnahme gab Hitler die diktatorische Macht die er brauchte, um die deutschen Kommunisten zu vernichten.

    Die ganze Vatikan-Hitler-Abmachung wurde im Geheimen ausgehandelt bevor Hitler 1933 Kanzler von Deutschland wurde. Im Juni des selben Jahres unterzeichneten Hitler und der Vatikan ein Konkordat, unter Bedingungen nach denen die Kirche dem Naziregime Treue schwor...


Einschub zur Illustration:



    Kurz danach fasste der katholische Franz von Papen, zweiter in der Führerschaft nach Hitler, die Essenz der Hitler-Vatikan-Allianz sehr prägnant in diese Worte: „Das Dritte Reich”, sagte er, ”ist die erste Macht, die die hohen Prinzipien des Papsttums nicht nur anerkennt, sondern auch praktiziert.” — Avro Manhattan, The Vatican Moscow Washington Alliance, Ozark Books, (zitiert in Sydney Hunter, Is Alberto for Real, Chick Publications, S. 42, 43)[/i]

Was für eine erstaunliche Aussage. Von Papen sagt, dass die Gräueltaten, die Hitler während des Zweiten Weltkrieges verübte, die „Prinzipien” des Papsttums waren! Kann es noch irgendeinen Zweifel daran geben, dass das Papsttum genauso bösartig ist wie Hitler und sein Regime war?

    Hitler selbst gibt zu, dass er durch die Methoden der jesuitischen Gegenreformation begünstigt wurde, seinen ideologischen Krieg auszuführen... [Wir] wurden Zeuge von der offenen Unterstützung des Katholizismus jedem Schritt gegenüber, der vom Nazi-Faschismus unternommen wurde, um allen Völkern autoritäre Regime aufzubürden. — Leo H. Lehmann, Behind the Dictators, Agora Publishing, S. 36, 38, 39.

Eine akkurate Wiedergabe der Geschichte platziert die katholisch-jesuitische Bedrohung genau ins Herz des Hitlerregimes. Es war der katholische von Papen und die katholische Zentrumspartei zur Hitler 1933 an die Macht brachten, und um seine Dankbarkeit zu zeigen war Hitlers Drittes Reich ein Model von päpstlichen Prinzipien in ihrer schlimmsten Form. Hitler war lediglich eine Schachfigur in den Händen der Jesuiten des Papsttums.

Wer unterstützte Hitler im kriegsverwüsteten Deutschland? Denken Sie daran, Deutschland war zu Fetzen reduziert worden durch den Ersten Weltkrieg und den ruchlosen Versailler Vertrag.

     Immense Summen, die den Anlegern unserer Nationalbank gehörten, wurden Deutschland ohne jegliche Sicherheiten übergeben... Milliarden über Milliarden unseres Geldes wurde von dem Federal Reserve Board und den Federal Reserve Banken in Deutschland gepumpt... Am 27. April 1932 sandte die Federal-Reserve-Einrichtung 750.000 Dollar in Gold nach Deutschland, die den amerikanischen Bankanlegern gehörten. Eine Woche später wurden weitere 300.000 Dollar in Gold auf die selbe Art geschickt. Um die Mitte Mai waren 12.000.000 in Gold von den Federal Reserve Banken an Deutschland geliefert. Beinahe jede Woche gab es eine Lieferung von Gold an Deutschland. — H. S. Kenan, The Federal Reserve Bank, The Noontide Press, 1966, S. 158.

Wie wir im vorherigen Kapitel gesehen haben ist die Federal Reserve Bank eine Schöpfung der Jesuiten. Sie benutzen sie, um ihre wahnsinnigen Marionetten wie Adolf Hitler zu finanzieren. Kenan legt dar, dass die Federal Reserve Hitler und die Nazis finanzierte. Wenn die Federal Reserve Bank von Amerikanern kontrolliert und geführt wird, wie kann sie dann einen Todfeind wie Hitler finanzieren, der für all das stand, was unsere Verfassung verurteilt? Im Lichte von Kenans Aussage ist die Federal Reserve Bank nicht amerikanisch; sie ist unser Feind, der unsere Feinde finanziert. Deshalb ergibt es einen Sinn, dass eine jesuitisch kontrollierte Bank eine jesuitisch kontrollierte Marionette wie Adolf Hitler mit Geldmitteln versieht.

Lassen sie uns vom jesuitisch kontrollierten Deutschland unter Hitler aus dem Land Spanien und Francisco Franco zuwenden. Spanien durchlebte Krämpfe gegen Ende des 19ten Jahrhunderts. Es wechselte vor und zurück zwischen einer römisch-katholischen Monarchie und einem Versuch einer freien republikanischen Regierung. Letztendlich, in den 1930ern, wurden Babykörper unter zahlreichen Nonnenklöstern in Spanien entdeckt. Ärzte fanden heraus, dass diese Kleinkinder an Erstickung gestorben waren. Sehen sie, Nonnen und Priester hatten Affären, und die ungewollten Babies wurden bei der Geburt getötet. Ds katholische Volk Spaniens, das nichts von diesen schrecklichen Verbrechen wusste, war empört durch diese Entdeckungen, und viele Gesetze wurden erlassen, die die päpstliche Macht in Spanien einschränkten. Gemäß dem Ex-Jesuiten Alberto Rivera:

     1936 explodierte die neue spanische Inquisition. Sie wurde „Der spanische Bürgerkrieg” genannt, im Geheimen im Vatikan inszeniert...

     Der Papst exkommunizierte die Köpfe der spanischen Republik und erklärte den Krieg zwischen dem Heiligen Stuhl und Madrid... unter dem Banner des Vatikans fielen moslemische Streitkräfte auf den Kanarischen Inseln ein und griffen dann Südspanien an... Als die Inquisition ihre Ziele erreichte, lag Spanien in Schutt und Asche, blutend und geschlagen, aber sicher zurück in den Händen des Vatikans... General Franco wurde schließlich der römisch-katholische Diktator über Spanien. Francos Regierung wurde am 3. August 1937 vom Vatikan anerkannt, gerade einmal 20 Monate bevor der Bürgerkrieg zu Ende ging. — Jack Chick, Alberto, Teile 1, 3, 6, Chick publications, Seiten 12,21,28,29.

     Als Franco nahe dem Ende des späten Bürgerkrieges in Spanien auf Madrid marschierte, als er die katholische Regierung wieder einsetzte und die Volksfrontregierung stürzte, die die Protestanten einige Jahre zuvor eingerichtet hatten, sagte er: „Ich habe vier Kolonnen von Soldaten bei mir. Ich habe außerdem eine fünfte Kolonne in der Stadt von Madrid, die die Stadt in meine Hände verraten wird, wenn ich dort ankomme.” — Albert Garner, The Devil's Masterpiece: The Mystery of Iniquity, Blessed Hope Foundation, Seiten 70, 71.

     Am 31. März 1934 wurde der Pakt von Rom unterzeichnet und gelobte Mussolini und Hitler Unterstützung für den Aufstand. Der „heilige Krieg” brach aus. 1937, inmitten des Krieges, gab der Vatikan de jure die Anerkennung der Regierung Francos, seinem Schwertträger, der später mit dem Höchsten Orden Christi ausgezeichnet werden sollte. „Gesegnet seien die Waffen wenn das Evangelium als Folge von ihnen erblüht!” Bald sollte die Katholische Aktion ihre Tyrannei über das ganze ruinierte Land verbreiten. Pax Christi! — Edmond Paris, The Vatican Against Europe, The Wickliffe Press, S. 15


Benito Mussolini war bei den Jesuiten von Rom hoch angesehen. Er war ihr Mann der Vorsehung, der die Vatikanstadt 1929 wieder an das Papsttum zurückführte.

   Was geschah in Europa zwischen den beiden Massakern? In Italien fanden geheime Verhandlungen zwischen päpstlichen Agenten und Mussolini, „dem Mann der Vorsehung”, statt. Der Priester Don Sturzo, Anführer der katholischen Gruppe, hatte im November 1922 volle Rechte für den Duce erstimmt. Dann kam der Lateranvertrag, um die Vereinigung zwischen Faschismus und Papsttum zu besiegeln, die Eroberung Äthiopiens - gesegnet von der Geistlichkeit - und am Karfreitag 1939 der Überfall auf Albanien — Ibid. Seite 15.

Laut Pius XI.:

     Mussolini macht gewaltigen Fortschritt und wird, mit elementarer Kraft, alle ihm im Weg stehenden besiegen. Mussolini ist ein wundervoller Mann – hören Sie mich? – ein wundervoller Mann... Die Zukunft ist sein. — Ibid S. 69

     Für heute sieht Rom die faschistische Regierungsform als am nähesten stehend zu seinen Dogmen und Interessen an. Wir haben nicht bloß den [jesuitischen] Geistlichen Pater Coughlin, der Mussolinis Italien als „eine christliche Demokratie” preist, sondern auch die Civilta Cattolica, Hauspresseorgan der Jesuiten, sagt ziemlich frei heraus... „Faschismus ist die Regierungsform, die am ehesten den Auffassungen der Kirche Roms entspricht.” — Pierre Van Paassen, Days of our Years, Hillman-Curl, Seite. 465.
< Wir lasen ein vorangegangenes Zitat, das besagte, dass Hitler die skrupellosen Prinzipien des Papsttums in die Praxis umsetzt. Nun sehen wir, dass Mussolini das selbe tat. Es waren nicht nur die drei Achsenmächte Europas, mit ihren katholischen Marionetten, die Roms Gebote während des Zweiten Weltkrieges befolgten. Franklin Roosevelt, Präsident der Vereinigten Staaten, führte ebenfalls Roms Wünsche aus.      [Kardinal] Spellman wurde von Roosevelt eine beispiellose Gelegenheit geboten, die es erfordern würde, seine Erzdiözese für Monate zu verlassen... Der erstaunliche Vorschlag, den Roosevelt vorbrachte, war dass Spellman als ein heimlicher Agent für ihn in den vier Winkeln der Welt agieren sollte. Es würde der Auftrag des Erzbischofs sein, die Staatsführer im Mittleren Osten, Europa, Asien und Afrika zu kontaktieren. Er würde Nachrichten für den Präsidenten überbringen... und als Roosevelts Augen und Ohren agieren... Der Präsident offerierte ihm eine Gelegenheit mehr Macht auszuüben als irgendeine andere amerikanische religiöse Figur jemals innehatte. Spellman würde sich als ein Gleichgestellter unter den größten Figuren auf der politischen Weltbühne bewegen... Aber nur wenige Leute waren sich sicher darüber, was der Erzbischof während seiner weitreichenden Reisen tat. Seine heimliche Arbeit warf zuhause Fragen über die Rolle einer religiösen Figur auf, die zutiefst in Regierungsangelegenheiten involviert ist. — John Cooney, The American Pope, Times Books, Seiten 124, 125.

Spellmans erste Loyalität galt Papst Pius XII., und doch wurde er von Franklin Roosevelt als sein persönlicher Agent gebraucht.

Von Roosevelt lesen wir erneut:

     Roosevelt und Eisenhower billigten die zwangsweise Rückführung von einigen sechs Millionen [orthodox-christlichen] Menschen zurück nach Russland, von denen viele gefoltert und getötet wurden, nachdem sie ihren Bestimmungsort erreichten. Zwei Russen, die über diese abscheuliche Entscheidung dieser zwei amerikanischen Anführer geschrieben haben, sind Nikolai Tolstoi und Alexander Solschenizyn. Die Amerikaner nannten diese Rückführung „Operation Keelhaul” nach der Form von Marinefolter [Kielholen], bei der der Gefangene mit einem Seil, das um seinen Körper gebunden ist, unter dem Kiel eines Schiffes hindurch gezogen wird, um von den Muscheln auf der Unterseite des Schiffes tief zerschnitten zu werden.

     Diese sechs Millionen Individuen waren nicht nur Soldaten, die an der Seite der Deutschen gegen die Russen gekämpft hatten, sondern es waren ebenso Frauen und Kinder darunter...

     Obwohl es Churchill und Roosevelt waren, die diese unglaubliche Entscheidung trafen, Millionen von antikommunistischen Russen zurück in den sicheren Tod zu schicken, war es General Dwight Eisenhower, der „Operation Keelhaul” vollstreckte, ohne ersichtliche Gewissensbisse. — Ralph Epperson, The Unseen Hand, Publius Press, S. 301.


Roosevelt setzte nicht nur Spellman als seinen Agenten ein, sondern er führte auch das jesuitische Ziel der Vernichtung von so vielen orthodoxen Christen wie möglich aus. Die Jesuiten suchten die orthodoxen Christen Serbiens im Ersten Weltkrieg zu vernichten, und mit dieser Rückführung am Ende des Zweiten Weltkrieges vernichteten sie viele Millionen russisch-orthodoxer Christen mehr. Roosevelt, Eisenhower und Churchill führten den blutigen jesuitischen Plan mit beachtlichem Erfolg aus.

     Der jesuitische General, Graf Halke [sic!] von Ledóchowski war entschlossen, auf der allgemeinen Grundlage des Antikommunismus einen gewissen Grad der Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Geheimdienst und dem Jesuitenorden zu organisieren...

     Von Ledochowski betrachtete die bevorstehenden kriegerische Begleichung von Rechnungen zwischen Russland und Deutschland als unabwendbar... Und die Baseler Nachrichten (27. März 1942) zögerte nicht zu schreiben: „Eine der Fragen, die sich aus den deutschen Aktivitäten in Russland erhebt, die für den Vatikan von höchster Wichtigkeit sind, ist die Frage der Evangelisierung Russlands.”

     Dies wird von Pater Duclos selbst in einem Buch bestätigt, das von der Imprimatur behandelt wird, „Während des Sommers von 1941 findet Hitler Anklang bei allen christlichen Kräften... [er] bevollmächtigte katholische Missionare in die neuen östlichen Gebiete zu gehen...

     „Noch wurde es vergessen, dass Kardinal Baudrillart und Monseigneur Mayol de Luppe das L.V.F. [französisches Infanterie-Regiment] für den Kreuzzug gegen Russland rekrutierte.” — Edmond Paris, The Vatican Against Europe, The Wickliffe Press, Seiten 240, 241.


Während die orthodoxen Christen Russlands vom Papsttum ausgerottet wurden ging ein ähnliches Massaker in Jugoslawien vonstatten. Ein paar der vielen Bücher, die über diese Gräueltat des Zweiten Weltkrieges geschrieben wurden, sind „Convert... or Die!” von Edmond Paris, „The Vatican Holocaust” von Avro Manhatten, und „Ravening Wolves” von Monica Farrell. Alle diese Bücher erörtern den Mord an ungefähr einer Million orthodoxen Christen während des Zweiten Weltkrieges durch die katholische Ustascha. Auf dem Einband von Farrells Buch lesen wir:<      Dies ist der Bericht über Folter und Mord verübt im Europa von 1941-1943 durch eine Armee von katholischen Aktionisten bekannt als die Ustascha, angeführt von Mönchen und Priestern, und sogar unter der Beteiligung von Nonnen. Die Opfer litten und starben für die Sache der Freiheit und der Glaubensfreiheit. Das mindeste, was wir tun können, ist den Bericht über ihre Qualen zu lesen und im Gedächtnis zu behalten, dass es nicht im dunklen Mittelalter passierte, sondern in unserer eigenen AUFGEKLÄRTEN Generation. Ustascha ist ein anderer Name für Katholische Aktion. — Monica Farrell, Ravening Wolves, Protestant Publications, Bucheinband.

     Die Massenvertreibung oder erzwungene Konvertierung der orthodoxen Christen zum römischen Katholizismus stand auf der Agenda. Alle Maßnahmen, die auf die Eliminierung des Serbentums in Kroatien abzielten, wurden ausgeführt unter der politischen Parole, die von einem der kroatischen Minister verkündet wurde: „Wir sollten das erste Drittel der Serben massakrieren, das zweite Drittel des Landes verweisen und das letzte Drittel zwingen, den katholischen Glauben anzunehmen, wodurch sie von dem katholischen Element absorbiert werden — Lazo M. Kostich, Holocaust in the Independent State of Croatia, Liberty, S. 18.


Das Papsttum versuchte in den späten 1990ern immer noch, die orthodoxen Christen in Serbien auszurotten. Das Papsttum benutzte die Vereinigten Staaten als ihren Schlägertypen in diesem Konflikt um Serbien zu bombardieren. Der wahre Schlächter des „Balkans” ist der Papst und die katholische Kirche, nicht Slobodan Milosevic. Sie zerren die falsche Person wegen Kriegsverbrechen vor Gericht.< www.geocities.com/thesecretterrorists/book/ch7.html

Bilder und weitere Infos zum Massaker in Kroatien während des WKII:
Der vatikanische Holocaust in Kroatien

Die geheime Geschichte der Jesuiten: der Nationalsozialismus

Vorwort des Buches „The Secret History of the Jesuits” von Edmond Paris:

Von all den Faktoren, die eine Rolle gespielt haben in dem internationalen Leben eines Jahrhunderts voller Wirren und Umbrüchen, ist einer der entscheidensten – gleichwohl am besten anerkannte – liegt in dem Streben der Römischen Kirche. Ihre weltliche Begierde, ihren Einfluss Richtung Osten auszudehnen, machte sie zu der „spirituellen” Verbündeten des Pan-Germanismus und zu seiner Komplizin im Versuch höchste Macht zu erlangen, was zweimal, 1914 und 1939, Tod und Verderben über die Völker Europas brachte.

Die Öffentlichkeit ist praktisch in Unkenntnis über die überwältigende Verantwortung, die vom Vatikan und den Jesuiten für den Beginn der zwei Weltkriege getragen wird – ein Sachverhalt, der zum Teil durch die gewaltigen Finanzen erklärt werden mag, die dem Vatikan und den Jesuiten zur Verfügung stehen, was ihnen Macht in so vielen Einflussbereichen verschafft, insbesondere seit dem letzten Konflikt.

Tatsächlich wurde die Rolle, die sie bei diesen tragischen Ereignissen gespielt haben, bis zur heutigen Zeit kaum erwähnt, außer von Fürsprechern, darin beflissen, es zu verschleiern. Es geschieht mit der Absicht, dies richtig zu stellen und die wahren Fakten festzustellen, dass wir in diesem und anderen Büchern die politische Aktivität während der zeitgenössischen Epoche darlegen – eine Aktivität, die gleichsam die Jesuiten betrifft.

Diese Studie beruht auf unwiderlegbaren Archivdokumenten, Veröffentlichungen von wohlbekannten politischen Persönlichkeiten, Diplomaten, Botschaftern und angesehenen Autoren, die meisten von ihnen Katholiken, sogar beglaubigt von der Imprimatur.

Diese Dokumente bringen die geheimen Aktionen  des Vatikans und seine perfiden Tätigkeiten ans Licht, Konflikte zwischen Nationen zu verursachen, wenn es seinen Interessen diente. Mit Hilfe von beweiskräftigen Artikeln zeigen wir die Rolle auf, die von der „Kirche” bei Aufstieg von totalitären Regimen in Europa gespielt wurde. Diese Zeugnisse und Dokumente stellen eine vernichtende Anklage dar, und bisher hat kein Fürsprecher versucht, sie zu widerlegen.

Am 1. Mai 1938 erinnerte uns die „Mercure de France”, was 4 Jahre zuvor gesagt worden war:

   „Die Mercure de France sagte am 15. Januar 1934 – und niemand widersprach – dass es Pius XII war, der Hitler ‚gemacht hat’. Er kam nicht so sehr mit legalen Mitteln an die Macht, sondern weil der Papst die Zentrumspartei (deutsche katholische Partei) beeinflusste... Denkt der Vatikan, dass er einen politischen Fehler begangen hat, indem Hitler der Weg zur Macht eröffnet wurde? Dem scheint nicht so zu sein...”.

Dem schien nicht so zu sein als dies geschrieben wurde, was am darauf folgenden Tag nach dem „Anschluss” war, als Österreich mit dem Dritten Reich vereinigt wurde – noch später, als die Nazi-Angriffe sich vervielfachten – noch während des gesamten Zweiten Weltkrieges.

Vielmehr übertrug der Nachfolger von Pius XII., Johannes XXIII, am 24. Juli 1959 seinem persönlichen Freund Franz von Papen den Ehrentitel des Geheimkämmerers. Dieser Mann war ein Spion in den Vereinigten Staaten während des Ersten Weltkrieges gewesen und einer der Verantwortlichen für Hitlers Diktatur und den Anschluss. Man muss an einer eigentümlichen Form von Blindheit leiden, solche eindeutigen Tatsachen nicht zu sehen.

Mr. Joseph Rovan, katholischer Autor, kommentiert das diplomatische Abkommen zwischen dem Vatikan und dem Nazireich am 8. Juli 1933:

   „Das Konkordat bescherte der nationalsozialistischen Regierung, fast überall angesehen als aus Thronräubern, wenn nicht gar Briganten, bestehend, das Siegel einer Übereinkunft mit der ältesten internationalen Macht (dem Vatikan). Auf eine Art war es das Äquivalent zu einem Diplom in internationaler Ehrwürdigkeit”. (Le catholicisme politique en Allemagne, Paris 1956, S.231, Ed. du Seuil)

Demnach hat der Papst, nicht zufrieden gestellt durch seine „persönliche” Unterstützung Hitlers, auf diese Weise dem Nazi-Reich die moralische Unterstützung des Vatikans gewährt! Zur selben Zeit, als der Terror auf der anderen Seite des Rheins begann zu herrschen, und stillschweigend akzeptiert und gebilligt wurde, hatten die sogenannten „Braunhemden” bereits 40.000 Menschen in Konzentrationslager gesteckt. Die Pogrome vervielfachten sich zu den Tönen dieses Nazi-Marsches: „Wenn das Judenblut vom Messer spritzt, dann geht's uns wieder gut” [bzw.: „...dann geht's noch mal so gut”]

In den folgenden Jahren sah Pius XII sogar noch schlimmeres ohne aufgerührt zu sein. Es ist nicht überraschend, dass die katholischen Köpfe von Deutschland miteinander wetteiferten in ihrer Unterwürfigkeit dem Naziregime gegenüber, ermuntert wie sie waren von ihrem Römischen „Meister”. Man muss die derangierten Delirien und Verbalakrobatiken von opportunistischen Theologen so wie Michael Schmaus lesen. Er wurde später von Pius XII zu einem „Prinz der Kirche” gemacht und von der Publikation „La Croix” am 2. September 1954 als „der großartige Theologe von München” bezeichnet – oder noch einmal ein gewisses Buch betitelt „Katholisch-Konservatives Erbgut”, über das jemand schrieb:

   „Dieser Sammelband trägt Texte von den wichtigsten katholischen Theoretikern Deutschlands zusammen, von Gorres bis Vogelsang; er lässt uns glauben, dass Nationalsozialismus schlicht und einfach aus katholischen Anschauungen heraus geboren wurde.” (Gunther Buxbaum, „Mercure de France”, 15. Januar 1939).

Die Bischöfe, durch das Konkordat dazu gebracht, Hitler einen Eid der Treue zu schwören, versuchten stets sich gegenseitig in ihrer „Ergebenheit” zu übertreffen:

   „Unter dem Naziregime finden wir ständig die inbrünstige Unterstützung der Bischöfe in all der Korrespondenz und den Erklärungen von kirchlichen Würdenträgern”. (Joseph Rovan, op.cit. S.214).

Trotz der offensichtlichen Verschiedenheit zwischen katholischem Universalismus und Hitlerischem Rassismus sind diese beiden Doktrinen nach Meinung Franz von Papens „harmonisch in Einklang” gebracht worden; der Grund für diesen skandalösen Einklang war, dass „Nazismus eine christliche Reaktion auf den Geist von 1789 ist”.

Lassen Sie uns zurück zu Michael Schmaus kommen, dem Professor an der Fakultät für Theologie in München, der schrieb:

   „Reich und Kirche ist eine Reihe von Schriften, die dem Aufbau des Dritten Reiches helfen sollen, da es einen nationalsozialistischen Staat zum katholischen Christentum vereint... Gänzlich deutsch und gänzlich katholisch untersuchen und befürworten diese Schriften die Beziehungen und Begegnungen zwischen der katholischen Kirche und Nationalsozialismus; sie eröffnen den Weg für eine fruchtbare Kooperation, wie im Konkordat umrissen... Die nationalsozialistische Bewegung ist der energischste und massivste Protest gegen den Geist des 19ten und 20sten Jahrhunderts... Die Idee eines Volkes von einem Blut ist der Schwerpunkt aller ihrer Lehren und alle Katholiken, die den Anordnungen der deutschen Bischöfe gehorchen, werden zugeben müssen, dass dem so ist... Die Gesetze des Nationalsozialismus und jene der katholischen Kirche haben die selbe Absicht... ” (Begegnungen zwischen Katholischem Christentum und nazional-sozialistischer Weltanschauung, Aschendorff, Münster 1933).

Dieses Dokument beweist die uranfängliche Rolle, die von der katholischen Kirche beim Aufstieg Hitlers gespielt wurde; tatsächlich war es ein vorab ausgemachtes Abkommen. Es verdeutlicht völlig die Art von scheußlichem Einverständnis zwischen Katholizismus und Nazismus. Der Hass auf Liberalismus, der der Schlüssel zu allem ist, kommt sehr klar heraus.

In seinem Buch „Catholiques d'Allemagne” schreibt Mr. Robert d'Harcourt von der Französischen Akademie:

   „Der angreifbarste Punkt in all den bischöflichen Erklärungen, die den triumphalen Wahlen vom 5. März 1933 folgten, findet sich in dem ersten offiziellen Schriftstück von der Kirche, das die Unterschriften von all den deutschen Bischöfen beinhaltet. Wir beziehen uns auf den Hirtenbrief vom 3. Juni 1933, in den die Gesamtheit des deutschen Episkopats involviert ist.

   Welche Form nimmt dieses Schriftstück an? Wie beginnt es? In einem Ton des Optimismus und mit dieser frohsinnigen Erklärung: ‚Die Männer an der Spitze dieser neuen Regierung haben uns, zu unserer großen Freude, die Zusicherung gegeben, dass sie sich selbst und ihre Arbeit auf eine christliche Grundlage stellen. Eine Erklärung von so tiefer Aufrichtigkeit verdient die Dankbarkeit aller Katholiken’.” (Paris, Plon, 1938, p. 108).

Seit dem Beginn des Ersten Weltkrieges kamen und gingen zahlreiche Päpste, aber ihre Einstellung zu den zwei Lagern, die sich in Europa gegenüber standen, war unveränderlich die selbe gewesen. Viele katholische Autoren konnten ihre Überraschung – und Trauer – nicht verbergen, wenn sie über die unmenschliche Gleichgültigkeit schrieben, die Pius XII. im Angesicht der schlimmsten Art von Gräueltaten an den Tag legte, verübt von jenen, die in seiner Gunst lagen. Von den vielen Bezeugungen werden wir eine der moderatesten in ihrer Formulierung zitieren, hervorgebracht gegen den Vatikan von Mr. Jean d'Hospital, Korrespondent der „Monde”:

   „Das Andenken an Pius XII. ist umgeben von bösen Ahnungen. Zunächst ist da diese brennende Frage gestellt von Beobachtern aller Nationen und sogar innerhalb der Mauern des Vatikans: Wusste er von bestimmten Gräueltaten, die während dieses von Hitler begonnenen und geführten Krieges verübt wurden? Während er zu allen Zeiten und aus allen Winkeln die regelmäßigen Berichte von den Bischöfen zu seiner Verfügung hatte... konnte er ignorieren, was die deutschen Militäroberhäupter niemals vortäuschen könnten: die Tragödie der Konzentrationslager – die zur Deportation verdammten Zivilisten – das kaltblütige Massaker an jenen, die ‚im Wege standen’ – der Terror der Gaskammern, wo aus verwaltungstechnischen Gründen Millionen von Juden vernichtet wurden? Und falls er davon wusste, warum trat er, als erster Verkündiger des Evangeliums, nicht hervor, die Arme in der Form des Kreuzes ausgestreckt, um ein Verbrechen ohne Präzedenz anzuprangern, um zu rufen: Nein!? ...

     Fromme Seelen werden vergebens enzyklische Briefe, Reden und Ansprachen des späten Papstes durchforsten; es gibt da keine Spur von irgendeiner Verurteilung dieser von Hitler, diesem Antichristen, errichteten ‚Religion des Blutes’... sie werden die Verurteilung des Rassismus, der einen offensichtlichen Widerspruch zu dem katholischen Dogma darstellt, nicht finden”. „Rome en confidence” (Grasset, Paris 1962, S.91 ff.).

In seinem Buch „Le silence de Pie XII”. veröffentlicht von du Rocher, Monaco 1965, schreibt der Autor Carlo Falconi im Besonderen:

   „Die Existenz von solchen Ungeheuerlichkeiten (Vernichtungen en masse von ethnischen Minderheiten, Gefangenen und deportierten Zivilisten) wirft jede Norm von Gut und Böse über den Haufen. Sie verstoßen gegen die Würde ihres individuellen Seins und der Gesellschaft als solche in einem solchen Ausmaß, dass wir verpflichtet sind, jene zu verurteilen, die die öffentliche Meinung beeinflusst haben könnten, seien sie gewöhnliche Zivilpersonen oder Staatsoberhäupter.

   Stumm zu bleiben im Angesicht von solch Freveltaten würde in der Tat der regelrechten Mitwirkung gleichkommen. Es würde die Niederträchtigkeit der Verbrecher anspornen, ihre Grausamkeit und Selbstgefälligkeit schürend. Aber wenn jeder Mensch die moralische Verpflichtung hat zu reagieren, wenn er mit solchen Verbrechen konfrontiert wird, dann gilt das in doppeltem Maße für die religiösen Gesellschaften und ihre Oberhäupter, und vor allem für das Oberhaupt der katholischen Kirche.

   Pius XII. äußerte niemals eine direkte und explizite Verurteilung des Aggressionskrieges, sogar noch weniger über die unaussprechlichen Verbrechen, verübt von den Deutschen und ihren Komplizen während dieses Krieges.

   Pius XII. blieb nicht stumm, weil er nicht wusste, was geschah: er wusste von Anbeginn um den Ernst der Situation, möglicherweise sogar besser als jedes andere Staatsoberhaupt in der Welt...” (S. 12 ff.)

Es kommt noch besser! Der Vatikan gab der Ausführung dieser Verbrechen seine helfende Hand, indem er einige seiner Prälaten „auslieh”, um sie zu Pro-Nazi-Agenten zu machen; dies waren Msgr. Hlinka und Tiso. Ebenso sandte er seinen eigenen Legaten nach Kroatien – R. P. Marcone – der mit der Hilfe von Msgr. Stepinac die „Arbeit” von Ante Pavelic und seiner Ustascha im Auge zu behalten hatte. Wo auch immer wir hinschauen präsentiert sich der selbe „erbauliche” Anblick. Wie wir bereits gezeigt haben ist es nicht nur diese abscheuliche Vorliebe und Selbstgefälligkeit, gegen die wir Beschwerde einlegen. Das unentschuldbare Verbrechen des Vatikans liegt in der maßgeblichen Rolle die gespielt wurde beim Herbeiführen von zwei Weltkriegen.(3)

Hören Sie was Mr. Alfred Grosser, Professor am Institut für politische Studien der Pariser Universität, sagt:

   „Das sehr prägnante Buch von Guenter Lewy ‚Die katholische Kirche und das Dritte Reich’ ([engl. Erstfassung:] New York McGrawhill-1964) sagt, dass alle Dokumente darin übereinstimmen aufzuzeigen, dass die katholische Kirche mit dem Hitlerregime kooperierte...

   Im Juli 1933, als das Konkordat die Bischöfe zwang, der Naziregierung einen Eid der Treue zu schwören, waren die Konzentrationslager bereits geöffnet... die Lektüre der von Guenter Lewy zusammengetragenen Zitate beweist dies überwältigend. Wir finden in ihnen einige erdrückende Beweise von Persönlichkeiten wie Kardinal Faulhaber und dem Jesuiten Gustav Gundlach.”(4)< Lediglich leere Worte können gefunden werden, um diesem Haufen an Beweisen, die die Schuldigkeit des Vatikans und seiner Jesuiten beweisen, etwas entgegenzusetzen. Ihre Unterstützung war die Hauptkraft hinter dem blitzartigen Aufstieg von Hitler, zusammen mit Mussolini und Franco, die trotz der Erscheinungsbilder nichts als Kriegsbauern manipuliert vom Vatikan und seinen Jesuiten waren. Die Thuriferare [spezielle Ministranten] des Vatikans müssen ihre Köpfe vor Scham senken, wenn ein italienisches Mitglied des Parlaments ausruft: „Des Papstes Hände tropfen vor Blut”. (Rede von Laura Diaz, Mitglied des Parlamentes für Livourne, abgehalten in Ortona am 15. April 1946), oder wenn Studenten der Universität von Cardiff als Thema für eine Konferenz wählen: „Sollte der Papst vor Gericht gestellt werden als ein Kriegsverbrecher?” („La Croix”, 2. April 1946).
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[...] Am 29. Oktober 1965 verkündete „l'Osservatore Romano”:

   „Der höchst ehrwürdige Pater Arrupe, General der Jesuiten, zelebrierte am 16. Oktober 1965 die Heilige Messe für den Ökumenischen Rat”.

Hier ist die Vergötterung von „Päpstlicher Moral”: die zeitgleiche Ankündigung eines Projektes, um Pius XII. und Johannes XXIII. selig zu sprechen.

   „Um uns selbst in unserem Streben nach einer spirituellen Erneuerung zu stärken, haben wir uns entschieden, die kanonischen Verfahren für die Seligsprechung dieser beiden großartigen und göttlichen Pontifizes in Gang zu setzen, die uns so am Herzen liegen”.(7)

Papst Paul VI.


(3) E. Paris, "The Vatican against Europe" (P.T.S. London)
(4) Saul Friedlander: "Pie XII et le IIIe Reich", (Ed. du Seuil, Paris 1964)
(5) L'Osservatore Romano, 20th of October 1961.
(6) L'Osservatore Romano, 18th of September 1964.
(7) L'Osservatore Romano, 26th of November 1965.


Anmerkung: der zu Recht höchst umstrittene kroatische Kardinal Stepinac wurde am 3.10.1998 von Johannes Paul II. ebenfalls seliggesprochen.

Holocaustopfer klagen gegen die Vatikanbank

Pius XII, der verdorbene Heilige

Während die Debatte um die vorgeschlagene Heiligsprechung von Pius XII zwischen dem Vatikan und seinen Kritikern wütet, könnte ein seit 1999 anhaltender Prozess gegen die Vatikanbank und seine endgültige Verfügung den Fall für oder gegen Pius beweisen.

Der anhaltende Rechtsstreit Alperin gegen die Vatikanbank (USDC ND CA No. C99-4941), eingereicht im Bundesgericht in San Francisco und unterstützt durch eine Koalition von serbischen, jüdischen, roma und ukrainischen Individuen und Organisationen, ersucht Schadenersatz für Achsenplünderungen von Jugoslawien, 1946 durch die Vatikanbank gewaschen, lange nachdem die Gräueltaten des Zweiten Weltkrieges völlig aufgedeckt worden waren.

Die fraglichen Gelder waren die Erträge aus dem von der Ustascha, mit den Nazis alliierten kroatischen Streitkräften, verübtem Genozid, die zwischen 1941 bis 1945 über 500.000 Juden, Serben und Roma im ehemaligen Jugoslawien umbrachten und ihre Besitztümer plünderten. Zusätzlich zu dem fraglichen Geld und Gold hat der Vatikan außerdem der höchsten Führung der Ustascha Unterschlupf geboten, darunter gesuchten Kriegsverbrechern.

Bislang hat die Zeugenaussage im Fall Alperin von einem ehemaligen Agenten der US-Armee-Gegenspionage, William Gowen, der die Ustascha 1947 für die US-Armee in Rom untersuchte, kurz vor der direkten Verwicklung von Pius aufgehört, anstatt auf Montini zu verweisen, Pius Unterstaatssekretär, der später Papst Paul VI. wurde. Gemäß des Zeugen hat Monsignor Draganovic, eine hoher Vatikanbeamter, der mit der Aufsicht kroatischer Angelegenheiten in Rom beauftragt war und Montini direkt Meldung erstattete, zugegeben, der leitende Kopf hinter dem Schmuggel und der Deponierung des Ustascha-„Schatzes” bei der Vatikanbank gewesen zu sein.

Bis zum heutigen Tage haben die Anwälte des Vatikans eine harte Linie gefahren, darauf bestehend, dass der Geldwäscheplan der Vatikanbank für Achsenplünderungen kein internationales Gesetz verletzt hat, da die Opfer der Ustascha, hauptsächlich orthodox-christliche Serben, technisch gesehen Bürger des „Unabhängigen” Kroatiens waren. Der reuelose Ton des Vatikans lässt armseliges erwarten für Pius XII und die derzeitige Kontroverse, die seine Erhebung in den Heiligenstatus beinhaltet.

Während sich jüdische Organisationen wie die Anti-Defamation-League auf Pius Kriegskartei konzentriert haben, mag des Vatikans Deckung von Genozidtätern und ihren Geldern nach dem Zweiten Weltkrieg sogar noch bedeutsamer sein.

Für nähere Informationen:

www.vaticanbankclaims.com
Dr. Jonathan Levy
resistk@yahoo.com
Tel 843-837-8413


Dazu noch folgender älterer Auszug:

Rechstanwälte der Überlebenden des Holocaustes sind empört, dass die Vatikanbank nahelegt, dass Genozid und Plünderungen zulässige Taten nach internationalem Recht seien. Jonathan Levy, einer der Anwälte für die Überlebenden des Holocaustes, fragt sich, ob sich der Papst überhaupt darüber bewusst ist, was die Anwälte der Bank beantragen: „Auf der einen Seite ist der Vatikan schnell dabei, Israel und Serbien in den letzten Jahren zu verurteilen, aber sagt im Wesentlichen, dass es in Ordnung ist, 500.000 Menschen abzuschlachten, ihr Eigentum zu stehlen und es in der Vatikanbank zu verstecken... Papst Benedikt sollte besorgt sein, dass die moralische Integrität seines Papsttums im Bundesgericht untergraben wird.”

www.vaticanbankclaims.com/pressrelease80406.htm


Die Klage gegen die Vatikanbank gründete sich ursprünglich auf Informationen, die in diesem Buch aufgezeichnet wurden, mit geschrieben von John Loftus, der außerdem als Expertenzeuge der Kläger in diesem Prozess dient. Dies wurde ergänzt durch tausende von Seiten aus freigegebenen Dokumenten und der Zeugenaussage des ehemaligen Armee-Agenten der Gegenspionage, William Gowen, der 1947 in Rom diente.

Von den Autoren des Bestsellers „The Secret War Against The Jews” (Der geheime Krieg gegen die Juden) kommt ein explosives Werk, das die Verbindungen zwischen Vatikan und den Nazis untersucht. Versehen mit Aufsehen erregenden neuen Informationen definiert „Unholy Trinity” (Unheilige Dreifaltigkeit) die Rolle der Katholischen Kirche in der Geschichte des Zwanzigsten Jahrhunderts neu.




Weitere Informationen zu den Massakern der Ustascha und ihren Verbindungen zum Vatikan:
http://vatikanische-nwo.blogspot.com/2009/11/der-vatikanische-holocaust-in-kroatien.html

Vatikan und Jesuitenorden hinter dem Nationalsozialismus

1933: Adolf Hitler wird deutscher Reichskanzler. Im ersten Teil dieses Werkes habe ich bereits dargelegt, daß Hitler u.a. mit Hilfe des Vatikans an die Macht gekommen ist. Dabei hat ein bestimmter katholischer Orden gewiß eine Hauptrolle gespielt, wozu es bei Bronder u.a. heißt: "Neben der Kulturschande des römischen Index ist es eine weitere höchst wichtige Institution des Katholizismus, die für den Nationalsozialismus ein direktes Vorbild abgegeben hat: „der Jesuiten-Orden (SJ)”, eine 1534 von dem heiligen Ignatius von Loyola (1556 gestorben), einem schwerverwundeten spanischen Hauptmann a.D., jüdischer Abkunft wie alle drei ersten Ordensgenerale der Jesuiten, gestiftete Kongregation, welche heute die größte und seit Jahrhunderten einflußreichste der Kirche ist - so daß man ihren General den „schwarzen Papst” nennt. Dieser Orden gab das Vorbild für die Errichtung der SS und der NSDAP ab, wobei die straffe, militärähnliche Organisation der Jesuiten besonders bewundert wurde - und zwar von Männern, die großteils durch eine streng katholische Erziehung gegangen waren, wie Hitler und Himmler, oder wie Goebbels und Strasser, selbst ehemalige Jesuitenschüler. ... Worin nun war der Jesuitenorden beispielhaft? Er zog die „Compania Jesu” militärisch auf, versehen mit einem besonderen Gelübde des Kriegsdienstes für den Herrn, des unbedingten Gehorsams gegenüber dem Papste. Dabei besitzt der Ordensgeneral eine unumschränkte Vollmacht über die Mitglieder und kann sie überallhin entsenden, wie es die Ordensregeln vorsehen, die sogenannten „Konstitutionen”. In ihnen ist 500 mal erklärt, daß jedes Mitglied im General den Christus selber sehen müsse - um ihn hiermit und mittels einer strengen, ja brutalen Erziehung zum gefügigen, nie versagenden Werkzeug in der Hand des Ordens zu formen. Die Subordination wurde von den Stiftern der SJ als das Geheimnis aller Machtentfaltung angesehen und gilt heute noch als die Seele der Tugend: „Ein jeder sei überzeugt, daß diejenigen, welche unter dem Gehorsam leben ... sich ebenso bewegen und regieren lassen müssen, wie wenn sie ein Leichnam wären (perinde ac si cadaver essent)!1 Über diese Heerschar schwarzgekleideter „Kadaver”, die zu hoher Intelligenz gezogen sind, schaltet der durch die Provinzialen gewählte General souverän und setzt alle Beamten ein und ab. Er besitzt auch das Strafrecht. ... Auf die Zusammenhänge zwischen SS und Jesuitenorden weist auch Himmlers Vertrauter Walter Schellenberg hin. Der Reichsführer SS besaß die beste und größte Bibliothek über die SJ und studierte nächtelang in ihr, um seine schwarzen Scharen nach dem Vorbild der schwarzen Scharen des Papstes aufzubauen. „Vor allem habe ich vom Jesuiten-Orden gelernt”, sagte der Reichsführer SS 85."

Die Ähnlichkeit der Geisteshaltung hatte dann auch entsprechende Konsequenzen: „Nicht ein einziges Mal hat der Vatikan es gewagt - oder vielleicht auch nie gewollt -, den Faschismus, den Nationalsozialismus oder ähnliche Bewegungen grundsätzlich zu verdammen, wie das z.B. im 19. Jahrhundert mit dem Liberalismus oder im 20. Jahrhundert wiederholt mit dem Sozialismus geschah. Denn unter den faschistischen Regimen erreichte die katholische Kirche einen Machtzuwachs, von dem sie sich vorher nie hätte träumen lassen.... Neben der Geistlichkeit seien die katholischen Laien innerhalb der NSDAP nicht vergessen, von deren Führern sie einen hohen Prozentsatz stellten, vor allem in den entscheidenden und ideologisch vor 1933 aufbauenden Ämtern, so daß man nicht zu Unrecht sagen darf, daß der Nationalsozialismus eine starke katholische Wurzel hat. So waren von den 26 NS-Reichsleitern, also der höchsten Führungsstufe der Partei, 12 bis zuletzt bekennende Katholiken, d.h. 46% bei 1931 rd. 32% Katholiken im deutschen Volke. Nennen wir nur Namen wie Hitler, den ehemaligen Chorknaben der Benediktiner, und Dr. Goebbels, der einst als katholischer Unitas-Student hatte Kardinal werden wollen. ... Aus dieser letztlich christlich-katholischen Haltung heraus hat Hitler den Kampf gegen die Juden, Freimaurer, Sozialisten und Bolschewisten geführt, wie er an mehr als einer Stelle bekannte. Für einen so frommen Mann war es selbstverständlich, daß er auch das Freidenkertum ablehnte. ... Die christliche, wenn auch nicht immer kirchentreue Gefühlswelt Hitlers zeigt sich dann in seinem Buche „Mein Kampf”, das er auf der Festung Landsberg verfaßt und 1925 herausgibt.

[...]

Wen wundert es da noch, wenn solche von religiösem Fanatismus und weltanschaulichen Analphabetentum geprägten Geister ihre christliche Art von Toleranz durchsetzten: „Nie hat das Dritte Reich den Bestand des christlichen Glaubens gefährdet oder ernstlich geschädigt. Im Gegenteil: hier wurden durch Heydrich und Himmler von der SS erstmals in den Jahren 1933/34 alle bis dahin in Deutschland wirkenden freigeistigen, freireligiösen und freidenkerischen Organisationen aufgelöst, verboten, ihre Führer inhaftiert oder wie Max Sievers im Konzentrationslager (1943) totgeschlagen. Mußte die Kirche nicht dankbar sein? 87."

[...]

1988: Ein besonders wichtiges Kapitel aller Machtpolitik ist das der Kollaboration. In welchem Ausmaß der amerikanische Geheimdienst mit den größten Verbrechern des deutschen Nazi-Regimes zusammenarbeitete, davon berichtet Christopher Simpson in seinem Buch „Der amerikanische Bumerang”. Er schreibt u.a.: .Die Untersuchung des Justizministeriums bestätigte, daß eine US-Geheimdienstorganisation mit der Bezeichnung Army Counterintelligence Corps (CIC, Gegenspionage der Armee) den Schutzstaffel (SS)- und Gestapooffizier Klaus Barbie Anfang August 1947 für Spionagetätigkeiten angeworben hat; daß ihn das CIC vor den französischen Ermittlern von Kriegsverbrechen versteckt, und daß es ihn dann mittels einer geheimen „Ratline” - Schleichweg - aus Europa fortgezaubert hatte; die Ratline wurde von einem Priester betreut, der selbst vor einer Anklage wegen Kriegsverbrechen untergetaucht war. ... Der amerikanische Geheimdienst finanzierte, bewaffnete und bildete eine Truppe von ehemaligen Waffen-SS- und Wehrmachtsoldaten mit einem Kostenaufwand von etwa 500 000 Dollar jährlich aus und konnte dennoch glaubhaft versichern, daß er nicht wußte, was seine eigenen Kontaktagenten taten.... Die Geschichte einer dieser Ratlines ist deshalb hier von besonderer Bedeutung, weil man durch sie erfährt, wie die Vereinigten Staaten in die Rettung einer großen Zahl von Nazis und Verbrechern der Achsenmächte verwickelt wurden. Die wichtigsten westlichen Ratlines, die bis jetzt ans Licht gekommen sind, einschließlich jener, die Nazis schmuggelten, führten über den Vatikan. Wenn man herausbekommt, warum und wie sich die katholische Kirche am Nazischmuggel beteiligte, ist man dem besseren Verständnis der Nachkriegsbündnisse zwischen ehemaligen Nazis und Geheimdienstorganisationen der USA einen großen Schritt nähergekommen.... In einem streng geheimen Bericht des Geheimdienstes des US-Außenministeri-ums vom Mai 1947 heißt es: „Der Vatikan ... ist die größte Organisation, die an der illegalen Weiterleitung der Emigranten beteiligt ist. Es ist der Wunsch des Vatikans, jedem Menschen ohne Ansehen seiner Nationalität oder politischen Meinung beizustehen, vorausgesetzt, dieser Mensch kann beweisen, daß er Katholik ist” 217.

[...]

Die Demokratie, so versicherte Pius XI., trage die Schuld an dem Chaos, das über die Menschheit gekommen sei, weil in ihr zuviel Freiheit herrsche und der Wille des Volkes als oberstes Gesetz angesehen werde;

Quelle: Dieter Rüggeberg in „Geheimpolitik - Der Fahrplan zur Weltherrschaft”
http://members.internettrash.com/medwiss2/freimaurergpderrotefaden.html